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Pioniere arbeiten am Puls der Zeit
Kreisteams der DFB-Kampagne zur Frauen-WM tauschen sich aus
„Ihr gehört zu den rund tausend Kreisbeauftragten, die im Rahmen der DFB-Schul- und Vereins-Kampagne zur Frauen-WM 2011 bundesweit als Pioniere unterwegs seid. Ihr arbeitet am Puls der Zeit und als Vorreiter für eine bisher beim Fußball weitgehend unbekannte Situation, in der es gilt, vor allem im Schulbereich für unsere Sportart zu werben", sagte Wolfgang Möbius von der DFB-Abteilung Qualifizierung und Breitenfußball, der zusammen mit Markus Nadler für die Schulungsveranstaltung in der Sportschule Oberwerth verantwortlich zeichnete. Damit zollte er den Kreisteams und deren Mitarbeitern Anerkennung für ihr Engagement und motivierte sie neu für die anstehenden Aufgaben.
Die Kampagne hat bisher mehr Resonanz gefunden, als man zu diesem Zeitpunkt erwartet hatte. Allerdings will man sich beim DFB nicht von Zahlen blenden lassen, denn oberste Priorität besitzt die Nachhaltigkeit der Aktion. „Der Erfolg wird daran gemessen, wie viele neue Vereins-Mädchenmannschaften und Fußball-AGs in den Schulen nach der Frauen-WM zu Buche schlagen", stellte Möbius klar. Insofern beantwortete sich die Frage eines Teilnehmers nach der Wertigkeit von Quantität oder Qualität von selbst: Aktive Beteiligung am Wettbewerb ist gefordert.
Daher muss das Augenmerk in den folgenden Monaten auf eine verstärkte Abarbeitung der einzelnen Bausteine gelegt werden. „Bisher wurden Vereine und Schulen für wenig Aufwand belohnt", kommentierte Möbius die hohe Zahl an Teilnehmern mit drei Punkten, die man sich en passant gut schreiben ließ. Um aber zu einer höheren Punktzahl zu gelangen, bedarf es deutlicher Anstrengungen. Die erste Prämierung steht Mitte des Jahres bevor. Wer dabei sein und einen der attraktiven Preise gewinnen will, muss sechs Punkte aufweisen!
Im Laufe der ganztägigen Schulung bestand hinreichend Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch - zwischen DFB und Kreisen, aber auch unter den Teams der neun Fußballkreises des Verbandes. Mit „Best-Practise-Beispielen" aus den Bereichen Verein, Schule und Kreis-Koordinator wurden die Diskussionen in drei Arbeitsgruppen eingeleitet. Bei der Ergebnispräsentation wurde deutlich, welch wichtige Rolle die Vernetzung von Aktivitäten und Aktionen einnimmt. In den Kreisen sollten Strategien entwickelt und praktiziert werden, die vorhandene Gegebenheiten (zum Beispiel Veranstaltungen) als Ausgangspunkt für Kontakte, zur Information und Beratung von Vereins- und Schulvertretern nutzen.
Als Hilfestellung bekamen die Schulungsteilnehmer eine Übersicht mit bisher häufig gestellten Fragen zum Wettbewerb und den entsprechenden Antworten. Nach Abschluss der Schulungs-Tour durch alle Landesverbände wird es seitens des DFB ein „gesammeltes Werk" über die dabei gewonnenen Erkenntnisse geben, das den Kreisen Anregungen und praktische Tipps für ihre weitere Arbeit liefern soll. Ehe dann im kommenden Jahr, bevor es in die heiße Phase geht, noch einmal eine Bestandsaufnahme und Fortbildung angeboten wird. (hjs)
Fotos: Hans-Josef Schneider





















