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Trierer Mädels fahren nach Berlin
Max-Planck-Gymnasium gewinnt Landesentscheid in Dierdorf
DIERDORF. Im Vorjahr Landesmeister im Wettkampf IV, in diesem Schuljahr Landesmeister im Wettkampf III und die Fahrkarten zum Bundesfinale in Berlin gelöst: Die Fußballmädchen vom Max-Planck-Gymnasium Trier schweben auf Wolke sieben und mit ihnen ihr Trainer Wolfgang Hoor, der vorher mit seinen Wettkampf IV-Jungen den Landestitel gewann.
Rheinland- und Landesmeister: Max-Planck-Gymnasium Trier
Zuerst trafen auf dem Rasenplatz im Schulzentrum von Dierdorf die gastgebenden Realschülerinnen auf die Kooperative Gesamtschule Herxheim und trennten sich 1:1. Die Mädchen aus Dierdorf mussten schnell ihre Titel-Ambitionen begraben, denn gegen das MPG-Team musste man anschließend eine deftige 1:6-Niederlage kassieren. Dana Gotthard schlug bereits in der zweiten Minute zu, Anja Ditscheid und Sarah Wieck stellten mit ihren Treffern den 3:0-Halbzeitstand her. Weiter ging es mit dem munteren Toreschießen. Gotthard und Angelina Kön besorgten das 4:0 und 5:0, ehe den Einheimischen der Anschlusstreffer gelang. Wieck machte noch das halbe Dutzend voll. Gegen Herxheim genügte nun ein Remis, um zu Titelehren zu gelangen. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Als Wieck zum 1:0 einschoss, schien die Partie gelaufen. Doch drei Minuten vor Schluss begann für Hoor noch einmal das Zittern. Nach dem Ausgleich hatten seine Schützlinge alle Hände voll zu tun, um sich die Meisterkorne nicht mehr wegschnappen zu lassen.
Rheinlandmeister und Landes-Vizemeister: Megina-Gymnasium Mayen
Im Jungen-Finale erwiesen sich die Thomas-Morus-Gymnasiasten aus Daun als Torlieferanten. Schon gegen die Elf des Megina-Gymnasiums Mayen musste der Keeper viermal hinter sich greifen. Und alle Tore gingen auf das Konto von Lucas Heuft. Schlimmer kam es gegen das Pamina-Schulzentrum Herxheim. Zehn Mal rappelte es im Karton. Da kamen die Pfälzer beim Zählen nicht mehr mit. „Fünf oder sechs?", fragte zwischendrin der Torwart seinen Vordermann. Die Mannschaft aus Mayen war hinreichend gewarnt. Die erste Chance im Direktduell hatte Heuft, dann aber im Gegenzug gleich das 0:1, das bis zur Pause Bestand hatte. Nach dem Seitenwechsel die Vorentscheidung, wiederum durch einen schnellen Gegentreffer. Es spricht für die Moral der Eifelstädter, dass sie sich auch nach dem 0:3 noch nicht aufgaben. Mehr als der Anschlusstreffer durch Robin Ackerknecht, der einen Foulelfmeter verwandelte, war aber nicht mehr drin. Immerhin durften sich Matthias Schlegel und seine Jungs über die Rheinlandmeisterschaft freuen. (hjs)
Fotos: Hans-Josef Schneider







Schuljahr 2010/11 













