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Wettkampf II in Trier

Hillesheimer Realschülerinnen fahren nach Berlin

Der Landesmeister der Wettkampf II-Jungen kommt aus Kaiserslautern

 

TRIER. Mit dem Landesentscheid im Wettkampf II wurde in Trier das vorletzte Kapitel im Bundeswettbewerb Jugend trainiert für Olympia geschrieben. In den Annalen verewigten sich als Rheinland-Pfalzmeister das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern bei den Jungen und die Augustiner-Realschule Hillesheim bei den Mädchen.

 

Landesmeister: Augustiner-Realschule Hillesheim

 

Beim männlichen Kicker-Nachwuchs fielen die Tore wie reife Früchte. Schon im Auftaktmatch demonstrierten die Gymnasiasten aus der Barbarossastadt ihre spielerische Überlegenheit. Die Platzherren vom Max-Planck-Gymnasium mussten bei ihrer 1:4-Niederlage neidlos anerkennen, dass ihnen die Gleichaltrigen aus Kaiserslautern in fast allen Belangen um Längen voraus waren. Die gleiche Erfahrung musste das Team vom Mons-Tabor-Gymnasium aus Montabaur machen. Hier ließen es die Pfälzer nach der 5:0-Pausenführung etwas gemächlicher angehen, sodass die Westerwälder ihren Kasten in Durchgang zwei sauber halten konnten. Um die Rheinlandmeisterschaft ging es im Direktduell der Bezirksmeister aus Trier und Koblenz. Joshua Bierbrauer, Marius Lauer und Nico Stadfeld sorgten mit ihren Treffer für einen verdienten 3:0-Sieg der Jungs aus der Domstadt. Damit avancierte das Max-Planck-Gymnasium landesweit zur erfolgreichsten Schule: Bei sechs Endturnieren sprang ein Landes- und zwei Rheinland-Titel heraus.

 

Rheinlandmeister: Max-Planck-Gymnasium Trier

 

In der Mädchen-Konkurrenz waren Tore absolute Mangelware. Ein einziger Treffer entschied das Turnier. Und der fiel in der Auftaktpartie zwischen der Realschule Hillesheim und dem Titelverteidiger, dem Kurfürst-Balduin-Gymnasium aus Münstermaifeld. Zehn Minuten vor Schluss fiel Janine Wergen die Kugel vor die Füße, sodass sie nur noch einzuschieben brauchte. Deutlich verbessert absolvierte Münstermaifeld anschließend die Begegnung gegen die St. Franziskanerinnen aus Kaiserslautern. Hier hätte für das Team von Manfred Zimmer mehr als ein torloses Remis herauskommen müssen. Die Abschlussschwäche der Pfälzerinnen, die im Vorjahr Rheinland-Pfalz im Wettkampf III in Berlin vertraten, wurden auch in der letzten Paarung gegen Hillesheim allzu deutlich. Die besseren Torgelegenheiten erspielten sich die Mädels aus der Eifel, die aber mehrfach an der Keeperin scheiterten. Das Unentschieden reichte auch zum Titelgewinn, der mit lauten Gesängen gefeiert wurde. Im Vorjahr nur ganz knapp gescheitert, haben sich die ARS'ler die Tickets für Berlin redlich verdient. (hjs)

 

Fotos: Hans-Josef Schneider

 

 

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