Ein neues Kapitel der Verbandsgeschichte wurde am Samstag in Konz geschrieben: Erstmals trug der Fußballverband Rheinland den LOTTO Supercup aus. Dabei traf der Bitburger Rheinlandpokalsieger aus der Saison 2025/26, SV Eintracht Trier, auf den Rheinlandmeister Ahrweiler BC. Rund 550 Zuschauer verfolgten die Premiere im Saar-Mosel-Stadion in Konz, während die Partie von SVE-TV zusätzlich live auf dem YouTube-Kanal des Fußballverbandes Rheinland übertragen wurde.
Dass sich beide Mannschaften noch in der Saisonvorbereitung befinden und entweder zahlreiche Neuzugänge oder Ausfälle in ihren Reihen hatten, entwickelte sich zu Beginn eine Begegnung mit nur wenigen klaren Torchancen, wobei der Regionalligist aus Trier zunehmend die Spielkontrolle übernahm und sich leichte Vorteile erspielte. Die bis dahin beste Möglichkeit der Partie hatte Dominik Kinscher in der 40. Minute, als er mit seinem Abschluss lediglich den Pfosten traf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel dann aber doch noch ein Tor: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) wehrte ein Verteidiger des ABC den Ball vor dem einschussbereiten Damjan Marceta nach scharfer Hereingabe von Jannis Held ins eigene Tor zur 1:0 Führung für den SV Eintracht Trier. Der Treffer sollte zugleich das Tor des Tages bleiben.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft, größere Torchancen waren jedoch Mangelware. Der Ahrweiler BC hielt kämpferisch dagegen, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Insgesamt ein aufgrund der spielerischen Überlegenheit verdienter Erfolg der Trierer.
FVR-Präsident Gregor Eibes zeigte sich nach der erfolgreichen Premiere des LOTTO Supercups sehr zufrieden: „Ich denke, im Vergleich zum Vorgänger-Format, wo der LOTTO-Rheinland-Pfalz-Cup gemeinsam mit dem Südwestdeutschen FV ausgespielt wurde, ist das hier deutlich attraktiver und ich bin mit der Premiere sehr zufrieden. Das werden wir in der Zukunft auf jeden Fall beibehalten, gemeinsam mit dem Spiel der Frauen am selben Tag und Ort wird es dann ein großer Festtag für den Fußballverband Rheinland.“









