Der SV Eintracht Trier hat den Fußballverband Rheinland in der ersten Runde des DFB-Pokals würdig vertreten: Als amtierender Sieger des Bitburger Rheinlandpokals hatte sich die Eintracht für den bundesweiten Wettbewerb qualifiziert und durfte sich im ausverkauften Moselstadion mit dem Bundesligisten RB Leipzig messen.
Vor 9.000 Zuschauern erwischten die Gäste jedoch einen perfekten Start: Brajan Gruda brachte Leipzig früh in Führung, ehe Willi Orbán schon in der sechsten Minute später auf 2:0 erhöhte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte Ridle Baku mit einem abgefälschten Schuss für den dritten Treffer der Sachsen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb RB Leipzig spielbestimmend und erhöhte durch Conrad Harder auf 4:0. In der Schlussphase sorgten Antonio Nusa und Ezechiel Banzuzi für den 6:0-Endstand. Damit zieht Leipzig in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.
Für Eintracht Trier bedeutete die Partie dennoch einen besonderen Höhepunkt. Der Bitburger Rheinlandpokalsieger hatte sich mit dem Gewinn des Verbandspokals die Teilnahme am DFB-Pokal gesichert und damit erneut die sportliche Bedeutung des Wettbewerbs unter Beweis gestellt. Trotz der deutlichen Niederlage verabschiedete sich die Eintracht vor heimischer Kulisse mit erhobenem Haupt aus dem Pokal.
Foto: Hans Krämer
