Wissenwertes für Vereine

Nur durch ehrenamtliches Engagement ist es möglich, in unseren Vereinen ein breites Sportangebot für die Bevölkerung zu kostengünstigen Preisen zu ermöglichen. Ein Vorstandsamt erfordert in der heutigen Zeit auch Kenntnisse zu rechtlichen und administrativen Themen. Oftmals müssen sich neue Vorstandsmitarbeiter diese Informationen mühsam beschaffen.

FUSSBALL.DE sowie der Sportbund Rheinland haben auch ihren Internetseiten viele wichtige Tipps und Informationen für ehrenamtlich Tätige zusammengestellt:

Tipps und Infos FUSSBALL.DE

Tipps und Infos Sportbund Rheinland

Worum geht es in der Datenschutzgrundverordnung? Wieso betrifft der Datenschutz meinen Verein überhaupt?

Grundlegende Infos zur neuen Grundverordnung finden Sie auf fussball.de.

Welche Vorgänge und Formulare muss ich im Verein ändern?

Sehr umfangreiche Hilfen stellt der Sportbund Rheinland in einer eigenen Online-Rubrik den Vereinen zur Verfügung. Sehr hilfreich sind dort die Checkliste „Erste-Hilfe-Koffer“ sowie einige Musterformulare. 

Wie mache ich meine Vereins-Homepage rechtskonform?

Neben der schon seit einigen Jahren bestehenden Impressumspflicht sieht die neue Datenschutzgrundverordnung auch eine Datenschutzerklärung auf der Website vor. Bitte beachten Sie, dass es nicht ausreicht, ein Muster zu kopieren und auf der eigenen Seite zu verwenden!  Unter nachfolgendem Link zum Landesdatenschutz in Bayern finden Sie einige Hinweise zu einer solchen Erklärung. Insbesondere die Nr. 3.7 befasst sich mit dem Inhalt einer Online-Datenschutzerklärung. 

Welche Auswirkungen hat die neue Datenschutzgrundverordnung auf das DFBnet?

Die Daten und Bilder der Vereine im DFBnet werden nach der neuen Verordnung verarbeitet. Hierzu bestehen Auftragsdatenverarbeitungsverträge zwischen dem Fußballverband Rheinland und der zuständigen DFB GmbH.

Hinweis zur Veröffentlichung im Spielbericht: Die automatische Nicht-Veröffentlichung der Spielerfotos und Spielernamen wird ab dem 25.5.2018 umgestellt von 13- auf 16-Jährige. Die bislang eingegebenen Einwilligungen zur Veröffentlichung dieser Daten bleiben bestehen.

Bislang wurden alle Spielernamen ab 13 Jahren automatisch in fussball.de veröffentlicht. Bei jüngeren Spielerinnen und Spielern musste man die Veröffentlichung des Namens manuell in der Spielerberechtigungsliste oder am Spielbericht selbst freigeben.

Durch die neue EU-Datenschutzverordnung wurde das Alter zur Veröffentlichung auf 16 Jahre erhöht. Das wurde automatisch vom DFB geändert. Manuell gesetzte Häkchen wurden nicht entfernt!

Das kann zur Folge haben, dass einige Spieler auf einmal nicht mehr namentlich in den Kadern oder Torschützenlisten zu sehen sind. Bei diesen Spielern wurde das Häkchen auch früher nie manuell gesetzt, was aber nun nachgeholt werden könnte.

Und nur wenn der Name freigegeben ist, kann auch das Bild auch angezeigt werden.

Beratung:

Bitte beachten Sie, dass eine weitere – insbesondere rechtliche – Beratung seitens des Fußballverbandes zum Thema „Datenschutz“ nicht möglich ist.

 ARAG Sportversicherung

Die Vereine im Fußballverband Rheinland e.V. sind mit ihren Mitgliedern über den ARAG Sportversicherungsvertrag des Sportbund Rheinland e.V. versichert.

 

 

 

 

 

Der Versicherungsschutz umfasst

 Unfallversicherung

Haftpflichtversicherung

Umwelt-Haftpflichtversicherung

 Vermögenschaden-Haftpflichtversicherung

Vertrauensschadenversicherung

 Rechtsschutzversicherung

Wichtige Informationen und das Merkblatt zur Sportversicherung mit allen Vertragsinhalten finden Sie unter www.ARAG-Sport.de

 

Die ARAG bietet über den bestehenden Versicherungsschutz hinaus auch sportspezifische Zusatzversicherungen für Ihren Vereinsbetrieb.

Zum Beispiel

·     D&O- / Vermögensschaden-Zusatzversicherung  (spezieller Haftungsschutz für Vereinsführung und Funktionäre)

·     Kfz-Zusatzversicherung

·     Reiseversicherung

·     Nichtmitgliederversicherung

·     CyberSchutz für Sportvereine

·     Spezial-Straf-Rechtsschutz

·     Sport-Vereinsschutz

·     Gebäudeversicherung


Damit können Sie die Grundabsicherung des Sportbund Rheinland e.V. individuell für Ihren Verein erweitern.

 

Haben Sie Fragen?

Die ARAG informiert Sie gerne:

Versicherungsbüro beim Sportbund Rheinland e.V.

Rheinau 11, 56075 Koblenz

Telefon: 0261-13493330

E-Mail: vsbkoblenz@ARAG-Sport.de

 

 

Schadenfälle können Sie direkt online melden

Die Vorteile liegen auf der Hand:

·     Die ARAG bearbeitet Ihre Meldung schneller – die digitale Erfassung und der Versand der Daten über das Internet spart Zeit. Und Sie sparen auch noch das Porto!

·     Die ARAG informiert nach einer Schadenmeldung umgehend per E-Mail und teilt eine Schadennummer mit.

·     Bequem für Sie! Die Onlineformulare sind dynamisch aufgebaut: Einmal eingegebene Daten werden an entsprechenden Stellen übernommen und müssen nicht doppelt ausgefüllt werden

 

Hier geht es zu den Online-Formularen der ARAG:

·     Unfall melden

·     Haftpflichtschaden melden

·     Kfz-Zusatzschaden melden

 

Einen anderen Schaden können Sie unter 0261-13493330 an das Versicherungsbüro melden oder schreiben Sie eine Mail an vsbkoblenz@ARAG-Sport.de

Grundsätzlich gilt: Melden Sie Schadenfälle so schnell wie möglich!

Bestens informiert mit dem Newsletter der ARAG Sportversicherung

Mit dem ARAG Sport-Newsletter erhalten Sie regelmäßig nützliche Rechtstipps sowie Infos zu interessanten Gerichtsurteilen und spannenden Praxisfällen. Kurz und gut: das Neueste von der ARAG und den Versicherungen speziell für Vereine und Verbände. Lassen Sie sich diesen Wissensvorsprung nicht entgehen!  Hier registrieren

Der Deutscher Wetterdienst: Warnung vor Zunahme von Extremwetter in Deutschland! Extreme Hitze, starke Gewitter, Stürme, Überflutungen!

Viele Klimaforscher warnen davor, dass solche Wetterextreme weltweit, folglich auch bei uns, wegen der Klimaerwärmung zunehmen. Somit müssen wir uns zukünftig wappnen, und es scheint sehr sinnvoll, sich schon heute auf eine Zukunft mit mehr Wetter- und Klimaextremen einzustellen. Dies gilt insbesondere natürlich auch bei Sportveranstaltungen, da Metallzäune, Lichtmasten, Baumbestand, feuchte Rasenflächen und die dort Sport treibenden Spieler eine fast magnetische Anziehung für Blitze innehaben. Die Gefahr, bei einem Gewitter als Spieler/Mannschaft auf einem Sportplatz zu Schaden zu kommen, ist enorm hoch. 

Wann wird es auf den Sportplatz tatsächlich gefährlich?

Um bei einem Gewitter ohne Messmittel eine ungefähre Entfernungsangabe zu erhalten, kann die Zeit zwischen Blitz und Donner gemessen (gezählt) werden. Diese Zeit in Sekunden, multipliziert mit der Schallgeschwindigkeit (333 m/s), ergibt die Entfernung in Metern. Näherungsweise kann auch die Zeit in Sekunden geteilt durch drei für die ungefähre Entfernung in Kilometern gerechnet werden.

Durch wiederholtes Zählen der Sekunden von Blitz bis zum Donner ist es sogar möglich festzustellen, ob sich das Gewitter nähert oder entfernt. 

Nach der 30-/30-Regel geht man davon aus, dass die Gefahr, von einem Blitz getroffen zu werden, hoch ist, sobald bei Heraufziehen eines Gewitters zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden liegen (etwa 10 Kilometer entfernt).  

Wichtig:

Innerhalb der 30-/30-Regel muss der Schiedsrichter regelkonform unverzüglich das Spiel unterbrechen. In keinem Fall darf es zu einer Diskussion bezüglich einer sofortigen Spielunterbrechung zwischen Schiedsrichter und Trainer kommen. Hier müssen schnellstens alle Spieler und Zuschauer den Sportplatz verlassen und sich in sichere Bereiche begeben.

Insofern sind diese Hinweise für die Zielgruppen der Vereinsverantwortlichen, Betreuer/Trainer, Schiedsrichter und auch Ordner wichtig. 

Wir als Fußballverband Rheinland e. V. möchten mit diesen angeführten Hinweisen informieren, um alle unsere Fußballakteure schützen. 

Dieter Kerschsieper

Sicherheitsbeauftragter FVR e.V.

 

Was ist überhaupt ein Blitz?

Ein Blitz ist ein Potentialausgleich innerhalb der Wolke oder zwischen dem Erdboden und dem unteren Teil der Wolke (Erdblitz). Für Blitze zwischen der Wolke und der Erde beträgt die Spannung einige zehn Millionen Volt. Ein Blitz ist in der Lage, selbst in mehreren Kilometern Entfernung erhebliche elektrische Spannungen zu induzieren. Es erfolgt ein Ladungsausgleich, der von 10ms bis einige 100 ms (Millisekunden) anhält. Dabei fließt ein annähernd konstanter Strom von 10 Ampere bis 1000 Ampere. Zudem entsteht eine enorme Hitze zwischen 20 000 Grad Celsius und 30 000 Grad Celsius.

Die durchschnittliche Länge eines Erdblitzes (Negativblitz) beträgt in mittleren Breiten 1 km bis 2 km. Positivblitze reichen nicht selten von den oberen Regionen der Gewitterwolke bis zum Erdboden und kommen daher auf Längen von deutlich über 10 km.

An der Stelle, wo der Blitz in den Boden geht (oder aus ihm herausspringt), bildet sich ein starkes Spannungsfeld (hohes Potential), das von der Stelle des Einschlags nach außen hin kreisförmig abnimmt und sich im Erdreich kegelförmig spitz fortsetzt. Steht z. B. ein Blitzopfer mit beiden Beinen auf dem Boden, befindet sich jedes Bein auf einem etwas anderen Potential. Die Potentialdifferenz im Körper, die sogenannte Schrittspannung (üblicher Zwischenraum zwischen den beiden Füßen), führt zu Schäden an Organen. Wird ein hoher elektrischer Strom in den Erdboden eingeleitet (bei Blitzeinschlag können es kurzzeitig einige 10.000 Ampere sein), erzeugt dieser Strom nach dem ohmschen Gesetz am elektrischen Widerstand des Erdbodens eine elektrische Spannung. Ein Körper, der im Bereich des stromdurchflossenen Bodens zwei Punkte unterschiedlichen Potentials berührt, überbrückt damit eine Spannung, die einige 1.000 Volt betragen und damit zu einem Stromunfall führen kann. Durch die Schrittspannung bei Blitzeinschlag, kommt es immer wieder dazu, dass quasi ganze Mannschaften auf dem nassen Spielfeld bei Blitzeinschlag, schwer verletzt oder sogar tödlich verletzt werden. 

Wie kann man sich schützen?

Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen suchen. Fahrzeuge mit geschlossener Metallkarosserie und Gebäude mit einem Blitzschutzsystem oder aus Stahlbeton wirken wie ein Faradayscher Käfig.
Wenn kein Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen gefunden werden kann, gelten folgende Regeln auf dem Sportplatz:

  • Offenes Gelände, Spielfeld usw. meiden, ebenso müssen Lichtmasten und Metallzäune gemieden werden.
  • Wegen der Schrittspannung Füße zusammenstellen, in die Hocke gehen, Arme am Körper halten, den Kopf einziehen, eine Vertiefung aufsuchen.
  • Nicht auf den Boden legen, sondern den Kontaktbereich zum Boden minimieren (z. B. auf einen Rucksack setzen).
  • Von allen größeren Objekten, auch Personen, mindestens 3 Meter Abstand halten (Überschlaggefahr).
  • Metallische Gegenstände weglegen/wegwerfen.
    [Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blitz]

Bauliche Maßnahmen

Naturgemäß ziehen größere Objekte auf dem Sportplatz wie Zäune und Beleuchtungsanlagen nebst Gebäuden die Blitze geradezu an und sollten daher in den Blitzschutz mit einbezogen werden. Durch direkten Blitzschlag oder der Ausbreitung über das meist nasse Spielfeld (Schrittspannung) sind Zäune und Lichtmasten mit dauernd wirksamen Blitzschutzanlagen zu versehen. Am wichtigsten ist hier die Anbringung von Blitzableitern in Form guter Erdung. Blitze, die direkt in die Erde über Blitzableiter abgeleitet werden, können nur noch sehr wenig Schaden anrichten.

Wetterauskünfte:

Bestehen Hinweise auf mögliche Unwetter, so kann über den Deutschen Wetterdienst (DWD) das Wetter/Klima vor Ort abgefragt werden.

Gemäß § 22, Absatz 1m) der FVR-Spielordnung ist Schiedsrichtern mit gültigem Schiedsrichterausweis und Verbandsmitarbeitern freier Eintritt zu gewähren, sofern keine Sonderbestimmungen durch den Verband erlassen werden. Es kommt aber ab und zu vor, dass Trainer oder Übungsleiter sich ebenfalls zu diesem Personenkreis zählen und das Eintrittsgeld verwehren. Das ist allerdings nicht korrekt. Lediglich Mitglieder des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL), also Inhaber einer gültigen Fußballlehrer- oder DFB-Trainer-A-Lizenz, können Fußballspiele im Bereich des DFB besuchen, wobei der freie Eintritt allerdings im Ermessen der Vereine liegt.



Sportärztliche Vorsorgeuntersuchung sinnvoll? Kostenfreier FVR-Check gibt Infos

Keine Frage: Sport ist gesund, Bewegung tut dem Körper und dem Geist gut – und all das gilt natürlich auch für den Fußball. Völlig gefahrlos lässt sich dies gerade im fortgeschrittenen Alter allerdings nicht immer angehen, wie das eine oder andere traurige Beispiel zeigt. Die Kommission Fußball und Gesundheit des Fußballverbandes Rheinland hat daher gemeinsam mit der Forschungsgruppe Leistungsepidemiologie der Deutschen Sporthochschule Köln unter der Leitung Prof. Dr. Dr. Dieter Leyk, Mitglied der Kommission Fußball und Gesundheit, den Activ-Sportgesundcheck auf den Weg gebracht – eine Maßnahme, die für alle sinnvoll ist, die selbst Fußball spielen, aber auch für die Trainer als Multiplikatoren.

In dieser zwei- bis dreiminütigen, wichtigen Befragung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob bei Ihnen eine sportärztliche Vorsorgeuntersuchung sinnvoll ist. Die Antwort (mit einer Ergebnisliste der wichtigsten Angaben) kann anschließend ausgedruckt oder als pdf-Datei gespeichert werden. Der Sportgesundcheck wird seitens des Sportärztebundes Rheinland-Pfalz ausdrücklich begrüßt und ist in Deutschland in dieser Form bisher einmalig.

Klar ist indes auch: Die Kurzbefragung kann selbstverständlich keine ärztliche Untersuchung ersetzen. Sie soll dazu beitragen, dass sich Personen regelmäßig sportärztlich untersuchen lassen und auf diese Weise medizinische Zwischenfälle vermieden werden.

Hier ist der Link zum kostenfreien Check abrufbar.

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