Alternative Abmeldung vom Spielbetrieb (seit dem 27.09.2013)

Laut §16 DFB-SpO ist es möglich, sich in fälschungssicherer Art und Weise als Spieler abzumelden.

Als neue Möglichkeit der Abmeldung wird den Spielern nun gestattet, sich durch den aufnehmenden Verein, innerhalb des Fußballverbandes Rheinland, abmelden zu lassen.

Dazu wird seitens des FVR ein Formular zur Verfügung gestellt, welches vom Spieler ausgefüllt und unterschrieben werden muss. Dieses ausgefüllte Formular muss vom aufnehmenden Verein an den abgebenden Verein ausschließlich per E-Mail aus dem DFBnet Postfach in das DFBnet Postfach zugeleitet werden. Ab dem Zeitpunkt des Versandes läuft die 14-Tagefrist, in der der abgebende Verein die Möglichkeit besitzt, die Zustimmung zu verweigern oder die Zustimmung zu erteilen.

Erhält der abgebende Verein die Abmeldung in sein DFBnet Postfach, kann er aufgrund der Einführung von Passantrag Online die „Abmeldung Online“ durchführen, d.h. er gibt die Daten im Modul Passantrag Online ein. Aufgrund dessen, sieht der aufnehmende Verein in seinem Passantrag Online Account, ob der Spieler die Zustimmung erhalten hat oder nicht.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass der abgebende Verein den Pass mit den notwendigen Eintragungen an die Passstelle per Post sendet. Die Daten werden daraufhin von der Passstelle in das Passprogramm übertragen, sodass der aufnehmende Verein bei „Antragstellung Online“ sehen kann, welche Eintragungen der abgebende Verein gemacht hat.

WICHTIGE MITTEILUNG FÜR DIE VEREINE

 

Der Beirat des Fußballverbandes Rheinland e.V. hat laut § 11 Nr. 2b) der FVR-Satzung wegen Dringlichkeit vorbehaltlich der Genehmigung durch den nächsten FVR-Verbandstag u.a. folgende Änderung des § 13 Ziffer 2 SpO FVR durch Beiratsbeschluss vom 09.04.2011 beschlossen. Die Änderungen des §13 Ziffer 2 SpO FVR wird ab sofort in Kraft treten.

 

  1. b) § 13 Spielordnung (Spielberechtigung bei Vereinswechsel)

 

Aus gegebenem Anlass (Manipulationsmöglichkeiten) wird ab sofort in Nr. 2 Satz 3 der Vorschrift nicht mehr die Einsendung des „Einschreibebelegs“ als Nachweis der Abmeldung verlangt, sondern der „Rückschein der Einschreibepostkarte“. Damit soll zum einen Manipulationsmöglichkeiten begegnet, zum anderen aber auch darauf hingewiesen werden, dass die Abmeldung grundsätzlich per Einschreiben mittels Postkarte erfolgen muss, es sei denn, „der Tag der Abmeldung ist unstreitig und vom abgebenden Verein bestätigt oder sonst in fälschungssicherer Weise nachgewiesen“. (§ 16 Nr. 1, 1.2 DFB-SpielO). Da diese Bestimmung der DFB-Spielordnung von einem (möglichst) fälschungssicheren Nachweis spricht, soll dies bei der Abmeldung durch die zwingend vorgeschriebene Einschreibepostkarte zusätzlich mit Rückschein erfolgen.

 

  • 13 Ziffer 2 Satz 4 SpO (Spielberechtigung)

2.) Zur Erteilung der Spielberechtigung ist die Verbandsgeschäftsstelle zuständig. Eine Spielberechtigung gilt als ordnungsgemäß beantragt, wenn die erforderlichen Unterlagen richtig und vollständig bei der Verbandsgeschäftsstelle vorliegen. Bei einem Erstantrag muss ein Passbild beigefügt und die nach der Gebührenzusammenstellung notwendige Passmarke bzw. der Nachweis über die erfolgte Einzahlung beigefügt werden. Für den Antrag auf Vereinswechsel müssen ein Passbild und der Spielerpass bzw. der Einschreibebeleg der Rückschein der Einschreibepostkarte über die erfolgte Abmeldung sowie die nach der Gebührenzusammenstellung notwendige Passmarke bzw. der Nachweis über die erfolgte Einzahlung beigefügt werden. Die Erteilung der Spielberechtigung erfolgt beim Erstantrag mit dem Tage des Eingangs bei der Verbandsgeschäftsstelle.