Juniorinnen-Stützpunkte

Mit einer Kick-off-Veranstaltung wurde am 25. September 2015 der Startschuss für die Neuausrichtung der Talentförderung Juniorinnen im Fußballverband Rheinland gegeben. Vizepräsident Alois Reichert, der Sportliche Leiter Kai Timm, die Verbandstrainer Dennis Lamby und Clemens Decker sowie die Trainerinnen und Trainer der bis dato Mädchen-Kreisfußballschulen genannten Juniorinnen-Stützpunkte waren nach Koblenz gekommen, um im Rahmen der zweitägigen Fortbildung Optimierungen in mehreren Aspekten der Talentförderung zu erarbeiten. „Es war eine gelungene Veranstaltung mit regem Austausch, bei der wir gemeinsam organisatorische und inhaltliche Richtlinien festgelegt haben“, sagte Lamby, der für die Auswahlmannschaft der in den Juniorinnen-Stützpunkten trainierten Jahrgängen verantwortlich ist.

So werden ab sofort weitere Fördermaßnahmen für Auswahlspielerinnen angeboten: Die Anzahl der Lehrgänge wird steigen, zudem wird es Lehrgänge nur für Torhüterinnen geben. Darüber hinaus werden drei Bezirksförderkader gegründet, in denen die Top-Talente dreier Juniorinnen-Stützpunkte von den Verbandstrainern sowie unterstützend von den jeweiligen Trainern im Bezirk betreut werden. Auch wird die Begleitung der Spielerinnen im Bereich Athletiktraining optimiert werden. Und nicht zuletzt wurden verschiedene Punkte hinsichtlich der Sichtung zur Auswahlmannschaft besprochen – so rückt die Sichtung der Mädchen, die in Jungen- und nicht in reinen Mädchenmannschaften spielen, nun mehr in den Fokus.

Eine weitere Fortbildungsmaßnahme für die Trainerinnen und Trainer der Juniorinnen-Stützpunkte wird im Frühjahr 2016 stattfinden – dann im Rahmen des U14-Juniorinnen-Sichtungsturniers in Duisburg. Dort wird neben dem erneuten Austausch zu relevanten Themen der Talentförderung der Fokus auf der Spielbeobachtung liegen. „Für uns ist es wichtig, dass die Trainerinnen und Trainer unsere Talente auf nationalem Top-Niveau im Vergleich mit anderen Landesverbänden sehen. In der Nachbetrachtung werden wir schon vor Ort weitere gemeinsame Trainingsschwerpunkte an den Juniorinnen-Stützpunkten festlegen“, sagte Lamby.

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