S A T Z U N G

Neufassung der Satzung 2016

Förderverein „Fußballer helfen“ im Fußballkreis Rhein/Ahr

Verein zur Förderung des Sports und der sozialen Integration

P r ä a m b e l

 

Der Fußballsport mit seinen Millionen zählenden Anhängerschaft gewinnt aufgrund seiner sozialen Integrationskraft zunehmend an Bedeutung in vielen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens. Fußball ist nicht nur populär, sondern ein geeignetes und wichtiges Instrument im Bereich der Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Zugleich hat der Fußballsport auch die Kraft, Menschen aller Nationalitäten zusammenzuführen.

 

Der deutsche Fußball ist sich dieser besonderen Bedeutung bewusst. Er hat soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung übernommen. Die Sepp-Herberger-Stiftung, das Jugendwerk des Deutschen Fußball-Bundes und der DFB – Sportförderverein sind Beleg für dieses Engagement.

 

Die Gründung des Fördervereins „Fußballer helfen“ soll den vom Deutschen Fußball-Bund eingeschlagenen Weg auf der Ebene des Fußballkreises Rhein/Ahr fortführen. Der Förderverein „Fußballer helfen“ im Fußballkreis Rhein/Ahr setzt sich ein für Kinder und Jugendliche, für Menschen in Not und für ein friedliches Zusammenleben
mit unseren ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

 

§ 1

Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen: Förderverein „Fußballer helfen“.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Dernau und soll im Vereinsregister  eingetragen

werden; nach erfolgter Eintragung führt er der Namenszusatz „e. V.“.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der Mildtätigkeit.

 

§ 3

Verwirklichung des Satzungszwecks

 

Die Satzungszwecke werden insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:

 

  • Durchführung sportlicher Veranstaltungen.
  • Durchführung von Sportveranstaltungen für Amateurfußballer und

Jugendfußballspieler im nationalen und internationalen Bereich.

  • Ermöglichen von sportlichen Übungen und Leistungen durch die

Bereitstellung entsprechender Trainingsvoraussetzungen.

  • Theoretische Aus- und Weiterbildung von Sportlern.
  • Weiterbildung von ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Vereinen.
  • Sportliche und schulische Ausbildung.
  • Veranstaltungen im Hinblick über die sozialpolitische Entwicklung des Sports.
  • Breitensportliche Entwicklungen.
  • Durchführung von Lehrgängen zur Sozialarbeit im Fußball.

 

  • Austausch mit ausländischen Sportlern und Sportorganisationen, die

Betreuung  ausländischer Sportler sowie die Förderung des Miteinanders

und der sozialen Integration in der Gesellschaft.

 

  • Finanzielle und ideelle Hilfe von in Not geratenen Fußballern und deren

Angehörigen,  z. B. nach Sportunfällen, Erkrankungen oder sonstigen

sozialen Notlagen, unter den Voraussetzungen des  § 53 Nr. 2 AO.

 

  • Unterstützung finanzschwacher Mitglieder von Sportvereinen, denen es nicht

ermöglicht ist, an nationalen oder internationalen Begegnungen

teilzunehmen. Die Voraussetzungen  des § 53 Nr. 2 AO sind zu

berücksichtigen.

 

 

§ 4

Gemeinnützigkeit

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im  Sinne des  Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

  1. Es darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd

sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 5

Erwerb und Ausübung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft im Verein können natürliche und juristische Personen sowie im

Handelsregister eingetragene Firmen auf schriftlichen Antrag hin erwerben. Der

Antrag ist an  den Vorstand des Vereins zu richten. Dieser entscheidet über den

Antrag. Die Entscheidung muss nicht begründet werden.

2. Über die Festsetzung, Höhe und Fälligkeit einer Aufnahmegebühr entscheidet die

Mitgliederversammlung.

3. Juristische Personen und Firmen müssen in dem Aufnahmeantrag die natürliche

Person benennen, die Repräsentant des Antragstellers sein soll. Die Vertretung des

Repräsentanten ist  zulässig.

4. Natürliche Personen können einen Vertreter nicht benennen (§ 38 BGB).

 

 

§ 6

Mitgliederbeiträge

 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

 

 

§ 7

Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft endet:

a) durch Austritt,

b) durch Ausschluss,

c) durch Tod,

d) durch Auflösung oder Konkurs.

 

2. Der Austritt kann nur schriftlich unter Einhaltung einer sechsmonatigen

Kündigungsfrist zum Jahresende erfolgen und muss dem Vorstand über den

Geschäftsführer des Vereins schriftlich erklärt werden.

3. Ein Mitglied kann aus wichtigem Grunde, insbesondere bei grobem Verstoß gegen

den Vereinszweck, die Vereinssatzung und die Gesetze sportlicher Fairness, aus

dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand

und ist dem Betroffenen unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen.

4. Vor einem Ausschluss ist dem Betroffenen schriftlich oder mündlich rechtliches

Gehör zu gewähren.

 

 

§ 8

Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind:

 

a) die Mitgliederversammlung,

b) der Vorstand.

 

 

 

§ 9

Mitgliederversammlung

 

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan.

2. In jedem Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt. Über Termin und Ort hat

der Vorstand  die Mitglieder mindestens vier Wochen vorher schriftlich zu

benachrichtigen und ihnen eine Frist von zwei Wochen für die Stellung von

Anträgen zur Tagesordnung zu setzen

 

3. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:
a) die Entgegennahme des Vorstands- und Kassenberichtes,

b) die Entgegennahme des Kassenprüfungsberichtes,

c) die Entlastung des Vorstandes,

d) die Neuwahl des Vorstandes,

e) die Entscheidung über die Festsetzung, Höhe und Fälligkeit einer

Aufnahmegebühr sowie die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des

Jahresbeitrages,

f)  die Entscheidung über Anträge,

g) die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung,

h) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,

i) die Beschlussfassung über den Ort der nächsten Mitgliederversammlung.

 

4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß

einberufen wurde. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

5. Die Mitgliederversammlung wird geleitet vom Vorsitzenden, erforderlichenfalls

von einem anderen Vorstandsmitglied bzw. einem von der Mitgliederversammlung

Gewählten. Dem Versammlungsleiter stehen alle zur Aufrechterhaltung der

Versammlungsordnung erforderlichen  Befugnisse zu.

6. Zur wirksamen Beschlussfassung über Anträge genügt einfache Stimmenmehrheit

der in offener  Abstimmung gültig abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen

werden nicht mitgezählt. Zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von 2/3 der

gültig abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des  Vereins eine solche von 4/5

erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

Der Versammlungsleiter kann schriftliche Abstimmung anordnen. Die

Mitgliederversammlung kann dies mit einfacher Mehrheit beschließen.

 

7. Änderungs- und Ergänzungsanträge zu Anträgen der Tagesordnung sind zulässig.
Anträge, die nicht zur Tagesordnung gehören, können nur nach schriftlicher

Einbringung beim Sitzungsleiter  als Dringlichkeitsanträge mit 2/3 Mehrheit aller

abgegebenen Stimmen zur Beratung und  Abstimmung zugelassen werden. Der

Sitzungsleiter bestimmt den Zeitpunkt der Behandlung.

Dringlichkeitsanträge zur  Änderung oder Ergänzung der Satzung und Auflösung

des Vereins sind nicht zulässig.

 

8. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt offen. Auf Antrag wird eine Wahl

geheim  durchgeführt.
Bei mehreren Wahlvorschlägen ist derjenige gewählt, der die absolute Mehrheit

aller abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Hat im  ersten Wahlgang

keiner der Vorgeschlagenen die absolute Mehrheit erreicht, so erfolgt

in einem zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen denjenigen beiden

Vorgeschlagenen, die im ersten Wahlgang die meisten  Stimmen erreicht haben.

Bei der Stichwahl entscheidet die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit wird

die Wahl wiederholt.

 

9. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung, ihre Beschlüsse und

Abstimmungsergebnisse ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom

Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der

Versammlungsleiter bestellt den Protokollführer.

 

 

§ 10

Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Der Vorsitzende hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn der Vorstand dies beschließt oder mindestens ein Viertel der Mitglieder dies aus wichtigem Grund beantragt. Die Einberufung hat gemäß Beschlussfassung des Vorstandes bzw. innerhalb von 30 Tagen seit Eingang des Antrages bei dem Geschäftsführer unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. Ort und Zeit bestimmt der Vorsitzende. Die Vorschriften in § 9 Nrn. 4 bis 9 finden Anwendung.

 

 

§ 11

Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem Vorsitzenden,

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden,

c) dem Schatzmeister,

d) dem Geschäftsführer,

e) einem Beisitzer

f) dem jeweiligen Vorsitzenden des Fußballkreises Rhein/Ahr

g) dem jeweiligen Pressewart des Fußballkreises Rhein/Ahr.

 

2. Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind:

 

a)     der Vorsitzende,

b)    der stellvertretende Vorsitzende,

c)     der Geschäftsführer,

d)    der Schatzmeister,

e)     der jeweilige Vorsitzende des Fußballkreises Rhein/Ahr.

 

Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.

 

3. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung gewählt.

4. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Sie bleiben jedoch im

Amt, bis der  Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.

5. Der Vorstand nimmt die Interessen und Aufgaben des Vereins wahr, soweit diese

nicht der  Regelung durch die Mitgliederversammlung unterliegen, und führt die

Geschäfte des Vereins. Die Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte obliegt

dem Vorsitzenden. Der Vorstand ist berechtigt, die sich im Zusammenhang mit

der Eintragung des Vereins ergebenden Änderungen der Satzung zu beschließen.

 

6. Der Vorstand ist mit mindestens drei Mitgliedern beschlussfähig und entscheidet

unter Leitung  des Vorsitzenden mit einfacher Mehrheit. Erforderlichenfalls wird

der Vorsitzende durch seinen Stellvertreter vertreten.
Der Vorstand soll in einem  Kalenderjahr mindestens einmal  zusammentreten.

Über Ablauf und Ergebnisse seiner Sitzungen ist jeweils eine Niederschrift

(Ergebnisprotokoll) anzufertigen.  § 9 Nr. 9 ist anzuwenden.

Entscheidungen des Vorstands  können auch im  schriftlichen Verfahren

herbeigeführt werden, wenn seine Mehrheit im Einzelfall  hiermit einverstanden

ist. Die Belege hierüber sind den Niederschriften über die Vorstandssitzungen

beizufügen.

7. Der Vorstand kann zur Erledigung von Aufgaben besondere Vertreter berufen.

 

 

 

§ 12

Finanzwesen und Rechnungsprüfung

 

1. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

2. Mit der Kassenprüfung beauftragt die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer.

Rechtzeitig vor der jährlichen Mitgliederversammlung haben die Kassenprüfer die

Kasse und die Kassenführung zu überprüfen und der Mitgliederversammlung einen

schriftlichen Bericht vorzulegen.

 

§ 13

Auslagenersatz

 

Der Verein erstattet seinen Mitarbeitern auf Antrag Reisekosten und sonstige Auslagen für Reisen, die diese im Auftrag des Vereins übernommen haben, nach Maßgabe eines entsprechenden generellen Vorstandsbeschlusses. Hat der Auftragsberechtigte die Möglichkeit, sich die Reisekosten und Auslagen anderweitig erstatten zu lassen, soll er diese Möglichkeit ausschöpfen.

 

§ 14

Auflösung

 

Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Satzungszwecke bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben. Das nach Abzug der Schulden und Liquidationskosten noch vorhandene Vereinsvermögen fällt dem Fußballverband Rheinland e.V. zu, zwecks Verwendung für die unmittelbare und ausschließliche Förderung gemeinnütziger Zwecke.