Wie spannend das Schiedsrichterwesen sein kann, erlebten die Schüler der Fußball-AG der Erich Kästner Realschule plus in Ransbach-Baumbach aus erster Hand. Im Rahmen des neuen FVR-Formats „Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zu Gast an Schulen“ besuchte Lukas Heep, Schiedsrichterobmann des Kreises Westerwald-Wied, die rund 15 Kinder der AG – mit Pfeife, Ball und jeder Menge Anschauungsmaterial im Gepäck.
Heep stellte zunächst seine Schiedsrichter-Ausrüstung vor und beantwortete zahlreiche Fragen der neugierigen Schüler. Wie wird man eigentlich Schiedsrichterin oder Schiedsrichter? Wie läuft ein Lehrgang ab, und wie reagiert man, wenn Spieler sich über eine Entscheidung beschweren? Geduldig und mit vielen Beispielen aus der Praxis gab der erfahrene Unparteiische Einblicke in seinen Fußballalltag.
Anschließend ging es aufs Spielfeld in der Halle: In kleinen Spielen durfte jeweils ein Kind die Rolle des Schiedsrichters übernehmen – ein Erlebnis, das viele zum Nachdenken anregte. „Einige Kinder zeigten großes Interesse an der Ausbildung“, freute sich Heep, der von Peter Ganzer begleitet wurde.
Auch Sportlehrer Martin Schilk zeigte sich begeistert von der Aktion: „Als ehemaliger Spieler, Trainer und nach langjähriger Erfahrung als Sportlehrer weiß ich, wie wichtig die Rolle des Schiedsrichters im Spiel ist. Umso erfreuter war ich, auf der Internetseite des Fußballverbands Rheinland zu sehen, dass der Verband in die Schulen kommt, um Interesse für die Ausbildung zu wecken. So können die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand erfahren, was man für den Einstieg braucht.“
Mit der neuen Schulbesuchsreihe möchte der Fußballverband Rheinland Kinder und Jugendliche frühzeitig für das Schiedsrichteramt begeistern und Verständnis für die Arbeit der Unparteiischen fördern. Die Resonanz in Ransbach-Baumbach zeigt: Der erste Besuch war ein gelungener Auftakt.
Und mittlerweile folgten schon die nächsten Schiri-Besuche in Wissen, Schweich, Koblenz, Bad Neuenahr, Kaisersesch und Mayen. Weitere Termine sind zudem bereits vereinbart.
Weitere Informationen gibt es bei Marcel Mohr, Telefon 0261/92137185, E-Mail: marcel.mohr@fv-rheinland.de.
