Herausragende Leistung der U16-Juniorinnen-Auswahl des Fußballverbandes Rheinland: Das von Verbandstrainer Clemens Decker betreute Team belegte beim DFB-Sichtungsturnier in Duisburg den fünften Rang – und blieb dabei in allen vier Spielen ohne Niederlage. Zwei Siege gegen die Auswahlen Schleswig-Holsteins und des Saarlands sowie zwei torlose Unentschieden gegen die Spitzenmannschaften des Niederrheins und Bayerns sorgten am Ende für eine glänzende Platzierung und dafür, dass lediglich Turniersieger Württemberg und der Niederrhein weniger Gegentore hinnehmen mussten.
„Die Spielerinnen haben eine ganz tolle Mannschaftsleistung gezeigt, sie haben sich ein großes Kompliment verdient“, sagte Decker. „Sie haben sich gegenseitig auf dem Platz gecoacht, haben eine für die andere eingestanden. Dazu hat unsere Torhüterin Emilia Kazimierczak sensationell gehalten. Im Bereich der U16-Juniorinen haben wir noch nie so gut abgeschnitten, und dass wir dabei kein Spiel verloren haben, ist wirklich bemerkenswert.“
Los ging es mit einem geglückten Auftakt ins Turnier, 2:1 gewann die Rheinlandauswahl gegen Schleswig-Holstein – und das trotz eines frühen Rückstands nach nur zehn Minuten. Per Eigentor der Norddeutschen kam der FVR zum Ausgleich (27.), den Siegtreffer erzielte Charlotte Schneider (43.). Noch besser lief es in der zweiten Partie gegen das Saarland: Lena Lierath (6.) und Maya Mensing (26.) schossen das Rheinland mit 2:0 in Führung. „Wir waren klar die bessere Mannschaft. Die ersten 20 Minuten waren das Beste, das wir seit Langem gespielt haben“, befand Decker. Zwar kam das Saarland in der 37. Minute zum Anschlusstreffer, Charlotte Schneider traf jedoch zum 3:1-Endstand (52.).
So stand das Team des FVR nach zwei Spielen auf Platz drei der Tabelle – gleichbedeutend mit zwei starken Gegnern in der zweiten Turnierhälfte. Zunächst ging’s gegen den FV Niederrhein, nach einem 0:0 dann zum Abschluss gegen die Auswahl Bayerns. Auch hier stand am Ende ein torloses Remis. „Die Spielerinnen sind über ihre Grenze gegangen, haben sich gegenseitig gepusht und mit ihrer tollen Mentalität mit fußballerisch stärkeren Teams mitgehalten“, sagte Decker. „Insgesamt haben wir nach einem schon guten Auftritt beim Regionalturnier Anfang März nun einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.“











