Tag des Ehrenamts

FVR zeichnet Preisträger aus

Im Rahmen einer Festveranstaltung zum Tag des Ehrenamtes hat der Fußballverband Rheinland Ende Januar die Arbeit des Ehrenamtes im Fußball besonders gewürdigt. Die DFB-Ehrenamtspreisträger 2017, die „Fußballhelden“ (junge Ehrenamtler) aus den neun FVR-Kreisen sowie die Preisträger der Aktion „Danke Schiri“ wurden in der Koblenzer Sportschule Oberwerth ausgezeichnet. „Die in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen sorgen dafür, dass Fußball gespielt werden kann, dass die Organisation in den Vereinen funktioniert, dass die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen angeboten werden kann“, sagte Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland. „Auch der heutige Tag des Ehrenamts hat gezeigt, was im Fußball alles geleistet wird.“

Das unterstrichen auch die Ehrengäste der Veranstaltung, darunter Lisa Ryzih, Vize-Europameisterin und Deutsche Meisterin im Stabhochsprung, DFB-Vizepräsident Peter Frymuth und Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland. „Gerade die ersten Schritte im Sport wären ohne Ehrenamtler nicht möglich. Daher sage ich im Namen aller Sportler: Danke ans Ehrenamt“, richtete Ryzih ihre Worte insbesondere an die zu Ehrenden. Monika Sauer ergänzte: „Die Vereinsarbeit lebt von den Ehrenamtlichen. Der einzige, aber ganz gewichtige Lohn für sie sind die Auszeichnungen.“ Der FVR-Verbandsehrenamtsbeauftragte Jörg Ehlen meinte: „Die heutigen Ehrungen sind kein Oscar für das Lebenswerk, sondern für das Engagement der vergangenen Jahre. Wir hoffen natürlich, dass sich die Preisträger weiterhin so hervorragend einbringen.“

Eine ganz besondere Auszeichnung wurde zudem Hans-Peter Schössler zuteil: Der frühere Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, der in seiner früheren Tätigkeit als Geschäftsführer des Landessportbundes Rheinland-Pfalz die Partnerschaft des rheinland-pfälzischen Sports und damit auch des Fußballs mit dem ungarischen Komitat Komárom-Esztergom mitbegründet hatte, wurde bereits im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft des Fußballverbandes Rheinland mit dem ungarischen Fußballverband aus Komárom-Esztergom im Oktober des vergangenen Jahres geehrt, konnte aber nicht persönlich anwesend sein. Nun überreichte ihm Walter Desch die Auszeichnung „Für das Komitat Komárom-Esztergom“, die ihm als Mitbegründer und langjähriger Motor der Partnerschaft seitens des Komitats verliehen wurde. „Diese Ehrung bedeutet mir wirklich ungeheuer viel“, sagte Schössler. „Ich hoffe, der Fußballverband Rheinland besitzt die Durchsetzungskraft und die Kontinuität, diese Partnerschaft noch lange fortzuführen.“

Informationen zu den Preisträgern:

1.) Westerwald-Sieg = Joachim Giehl (65, Nistertaler Sportfreunde)

Seit Mitte der 80er-Jahre ist Joachim Giehl vor allem im Jugendfußball ehrenamtlich tätig, aktuell unter anderem als stellvertretender Jugendleiter und Jugendtrainer seines Vereins. Auch als „Spielertaxi“ ist er in seinem Verein nicht wegzudenken. Joachim Giehl gewann 2016 die Nachwuchskicker der JSG für ein Stickeralbum, welches in Kooperation mit dem örtlichen REWE-Markt zu einem großen Erfolg wurde. Vor allem aber ist Joachim Giehl der Initiator und Mitorganisator des Jugendfußballturniers „REWE-Cup – Tore für krebskranke Kinder“ zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Gieleroth. Bei der neunten Auflage dieses Turniers in 2017 konnte die Rekordspende von 31.675 € an die Kinderkrebshilfe übergeben werden. Insgesamt liegt die Gesamtspendensumme aus diesen Turnieren bei inzwischen über 200.000 €.

2.) Westerwald-Wied = Jens Steuler (37, TuS Hilgert)

Jens Steuler ist (noch) aktiver Fußballer, aber auch schon seit 1999 ehrenamtlich in seinem Verein tätig, aktuell als Abteilungsleiter Fußball. Dieses Amt übernahm er 2014, als die Seniorenmannschaft der TuS kurz vor der Abmeldung vom Spielbetrieb stand. Durch seinen tatkräftigen Einsatz, seine Überredungskunst und seine Begeisterungsfähigkeit, die er auch auf andere übertragen kann, ist es ihm gelungen, in zahlreichen Einzelgesprächen und Mannschaftssitzungen das Team und damit den Seniorenfußball seines Vereins zu retten. Inzwischen baute der Verein einen neuen Sportplatz – natürlich unter tatkräftiger Mithilfe von Jens Steuler, der auch zu den Mitorganisatoren zahlreicher sonstiger Veranstaltungen im Verein und darüber hinaus im Ort zählt.

3.) Rhein-Lahn = Dennis Strack (37, SpVgg. 1899 Bogel)

Seit 2000 ist Dennis Strack in seinem Heimatverein ehrenamtlich engagiert. Das Angebot und insbesondere der Auftritt des Vereins nach innen und außen werden von ihm entscheidend mitgeprägt. Er ist Pressewart der SpVgg. und verantwortlich für die stets aktuelle Webseite und den Facebook-Auftritt. Gleichzeitig akquiriert er die Werbepartner für den Verein, auf sein Konto gehen zahlreiche Werbebanden am heimischen Sportplatz. Er ist entscheidender Mitorganisator der Bogeler Sportwoche mit einem traditionellen Dorfturnier. Wesentlichen Anteil hatte er an der Gründung der JSG Bogel/Reitzenhain/Bornich, und 2014 war er Mitbegründer eines dreiköpfigen, ehrenamtlichen Platzwartteams. Dennis Strack dient seinem Verein in vielen weiteren Funktionen und hat so „ganz nebenbei“ auch schon mehr als 400 Spiele für die Seniorenteams in der SG bestritten.

4.) Koblenz = Boris Münich (32, TuS Kettig)

Boris Münich wird von seinem Verein und vom Kreisvorstand Koblenz als bescheiden, zuverlässig und verantwortungsbewusst beschrieben – „ein Mann für alle Fälle, der immer da ist, wenn man ihn braucht“. Beispielsweise ist er aktuell aktiver Spieler der 2. Mannschaft, aber auch Betreuer der 1. Mannschaft und kümmert sich in dieser Funktion nicht nur um die Versorgung der Spieler, sondern auch um den Getränke- und Essensverkauf bei den Heimspielen. Seit 2015 ist er ehrenamtlich für die Pflege des neuen Rasenplatzes in Kettig zuständig. Auf eigene Kosten hat er sich dafür eigens einen Anhänger gekauft, um den Rasen- und Baumschnitt von der Sportanlage entsorgen zu können, aber auch zum Transport von Getränken oder Gerätschaften des Vereins.

5.) Rhein-Ahr = Bodo Heinemann (56, SG 99 Andernach)

Bodo Heinemann ist der „Macher und Motor“ des Frauen- und Mädchenfußballs bei der SG 99 Andernach. Die Gründung der von ihm geleiteten Abteilung war wesentlich sein Verdienst, und durch kontinuierliche Aufbauarbeit gerade in den letzten Jahren stellten sich zunehmend Erfolge ein; mit dem Höhepunkt des Aufstiegs der 1. Frauenmannschaft in 2017 in die Zweite Bundesliga. Auch darüber hinaus ist er im Verein ehrenamtlich aktiv, so beispielsweise als Abteilungsleiter der „Alten Herren“ und als Platzkoordinator für die inzwischen 30 Mannschaften im Spielbetrieb. Geprägt durch seinen Beruf als Journalist verantwortet Bodo Heinemann auch die Pressearbeit seines Vereins und ist Herausgeber der Stadion-Zeitung der SG 99 Andernach.

6.) Hunsrück-Mosel = Dieter Nicolay (60, SpVgg. Cochem)

Dieter Nicolay ist seit 2006 Jugendleiter seines Vereins, aber auch in zahlreichen anderen Aufgaben für die SpVgg. Cochem tätig. Er leitet den Spielbetrieb der „Alten Herren“ und ist inzwischen „der SpVgg.-Fotograf“ für alle Mannschaften. Er ist verantwortlich für die Homepage des Vereins und war Mitbegründer der bis heute existierenden und auch bereits schon ausgezeichneten Vereinszeitung „Südkurvenecho“. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Pflege der gewachsenen Partnerschaft zum SV Moritzburg in Sachsen. Stolz kann er auch auf die Erfolge „seiner“ Jugendmannschaften sein; mit den A- und B-Junioren gelang jeweils der Aufstieg in die Rheinlandliga.

7.) Trier-Saarburg = Harald Emmrich (32, TuS Mosella Schweich)

Harald Emmrich ist seit 2006 ehrenamtlich in der TuS Mosella Schweich tätig und hat insbesondere als Referent für Öffentlichkeitsarbeit nachhaltige Akzente gesetzt. Er ist verantwortlich für die Stadionzeitung des Vereins, hat die Homepage entwickelt und betreut diese nach wie vor. Zudem ist der Verein bei Facebook und Instagram präsent. Modern und zukunftsorientiert ist auch die von ihm entwickelte App, mit der Mitglieder und Fans auf dem neuesten Stand gehalten werden. Beim Sepp-Herberger-Preis 2017 konnte der Verein in der Kategorie „Fußball digital“ den dritten Platz auf Bundesebene erreichen. Ebenfalls wurde dem Verein für das herausragende Profil bei „Vereinsleben.de“ eine Medienkooperation mit RPR1 über 10.000 € zuteil. Harald Emmrich, der als Torwart für seinen Verein bis in die Rheinlandliga spielte, ist seit 2017 auch 2. Vorsitzender des Gesamtvereins und darüber hinaus Abteilungsleiter Turnen. Ungewöhnlich für einen Fußballer, doch das Erlernen der Bewegungsvielfalt im Turnen ist auch für die kleinen Fußballer äußerst wichtig.

8.) Eifel = Andreas Mertens (33, SV Lünebach)

Andreas Mertens ist nach Angaben seines Vereins „Antreiber für Verbesserungen und für die Entwicklung des SV Lünebach zu einem zukunftsfähigen Sportverein“. Durch die Installierung einer Wandergruppe und – aktuell in 2017 – einer Radsportabteilung stellt sich der Verein neben dem Fußball durch sein Engagement breiter auf. Aber auch dem Fußball gehört sein Herz. Er war in den beiden vergangenen Jahren A-Jugendtrainer und ist Mitglied im Vorstand der SG. Beim SV Lünebach ist Andreas Mertens seit 2010 Geschäftsführer und unter anderem für die Mitgliederwerbung und die Organisation des jährlichen Sportfests zuständig. In den Jahren 2016 und 2017 baute der Verein einen neuen Geräteschuppen. Andreas Mertens war verantwortlich für Planung und Antragstellung, hat die Elektroinstallation in Eigenregie erbracht und insgesamt ca. 150 Stunden Eigenleistungen im Bauvorhaben übernommen.

9.) Mosel = Martin Wagner (48, FC Bischofsdhron)

Martin Wagner ist bereits seit 1995 in seinem Heimatverein in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich tätig. Als Beisitzer war er bereits 1997 und 1998 mitverantwortlich für den Bau der Rasensportanlage des Vereins. Zeitweise war er Abteilungsleiter für den Seniorenfußball und später Jugendleiter des FC Bischofsdhron sowie 2011 Mitbegründer und Vorstand des JFV Hunsrückhöhe Morbach. Seit 2016 ist Martin Wagner 2. Vorsitzender seines Vereins, und als dieser in den letzten drei Jahren erneut die Sportanlage modernisierte, schlug „seine Stunde“. Der Bau von neuen Duschanlagen wird immer mit seinem Namen verbunden bleiben. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von ca. 130.000 € wurde von ihm behandelt, als sei es sein eigenes Einfamilienhaus. Er war die treibende Kraft vor Ort, der „Problemlöser“ vom Dienst, organisierte Fachfirmen und freiwillige Helfer, koordinierte den Bauablauf mit sämtlichen Gewerken und konnte als Elektromeister viele Arbeiten selbst anstoßen und erledigen.

Aus dem Fußballverband Rheinland wurden vier der insgesamt neun Kreissieger in den DFB-Club 100 berufen. Es handelt sich dabei um:

Joachim Giehl

Jens Steuler

Harald Emmrich

Martin Wagner

Die offizielle Ehrungsveranstaltung für den DFB-Club 100 findet im Herbst 2018 anlässlich eines Länderspiels der deutschen Nationalmannschaft in der neuen UEFA Nations League statt.


Die neun „Fußballhelden“ im FVR der Ausschreibung 2017 sind:

1.) Westerwald-Sieg = Sascha Gehrlein (28, SV Stockum-Püschen)

Sascha Gehrlein ist bereits seit 2015 als Jugendtrainer tätig, aktuell verantwortlich für die D- und F-Junioren sowie die Bambinis im JFV Oberwesterwald. Er ist selbst aktiver Fußballer in seinem Heimatverein und möchte diesen Spaß am Fußball auch den Kleinsten nahebringen. Im Mittelpunkt steht für ihn, Kinder zu fördern und ihnen Grundregeln, aber auch Grund-techniken beizubringen.

2.) Westerwald-Wied = Daniel Paulus (27, JK Horressen/Elgendorf/Eschelbach)

Bereits seit 2007 ist Daniel Paulus als Jugendtrainer in seinem Verein tätig; begonnen hat er mit den F-Junioren, aktuell trainiert er die B-Junioren. Wichtig ist ihm auch die Persönlichkeitsentwicklung neben dem Platz, aktuell organisiert er die Abschlussfahrt „seiner Jungs“ nach Columbia (South Carolina) im Rahmen eines seit Jahren bestehenden und von ihm mitbegleiteten Austauschs.

3.) Rhein-Lahn = Tom Weitzel (23, TuS Gückingen)

Tom Weitzel ist trotz seines jungen Alters bereits seit einigen Jahren als Trainer tätig und war zuletzt für die A-Junioren verantwortlich. Aktuell hat er die 2. Mannschaft des Vereins in der Kreisliga C übernommen. Aber auch darüber hinaus engagiert er sich im Verein bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und der Platzpflege.

4.) Koblenz = Benjamin Drack (18, FV „Rheingold“ Rübenach)

Benjamin Drack ist der „Nachfolger“ seines Zwillingsbruders Jakob. Er spielt selbst noch bei den A-Junioren, trainiert aber zugleich die „Mini-Bambinis“ seines Vereins, übrigens gemeinsam mit seinem Großvater. Bei Heimspielen der 1. Mannschaft ist er noch nicht als Spieler, aber schon als Kassierer im Einsatz. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder übernimmt er weitere Aufgaben im Verein, beiden wird eine hohe soziale Einstellung bescheinigt. Beide wurden im vergangenen Jahr gemeinsam von ihrem Heimatverein für den Wettbewerb „Fußballhelden“ vorgeschlagen. Leider sind zwei Preisträger in einem Kreis nicht vorgesehen. Benjamin verzichtete zu Gunsten seines Bruders Jakob.

5.) Rhein-Ahr = Christian Hamm (26, SG 99 Andernach)

Christian Hamm ist bereits seit 2010 als Trainer im Frauen- und Mädchenfußball der SG 99 Andernach tätig. Aktuell trainiert er die B-Juniorinnen in der Regionalliga Südwest. Zudem ist er Nachwuchskoordinator der Frauen- und Mädchenabteilung und kümmert sich beispielsweise auch um Schulkooperationen und das Scouting. Wichtig sind ihm auch die sozialen Aspekte des Fußballs. Inzwischen hat er sein Studium der Sozialpädagogik beendet. Seine Bachelorarbeit hatte den Titel: „Integrationsarbeit bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen – pädagogische Ansätze und strukturelle Rahmenbedingungen in städtischen und ländlichen Fußballvereinen“.

6.) Hunsrück-Mosel = Lukas Seis (24, TSV Emmelshausen)

Lukas Seis hat in den vergangenen Jahren verschiedene Jugendmannschaften beim TSV Emmelshausen trainiert; mit den B-Junioren gelang ihm der Aufstieg in die Bezirksliga. Darüber hinaus ist er als Trainer beim alljährlichen Fußballcamp des Spielkreises Hunsrück-Mosel tätig. Aktiv spielt er in der zweiten Mannschaft des TSV in der Kreisliga A und ist dort Mannschaftskapitän.

7.) Trier-Saarburg = Maximilian Herres (30, SG Ruwertal)

Schon seit 1992 ist Maximilian Herres Mitglied der SG Ruwertal. Der ehemalige FVR-Auswahlspieler und B-Lizenz-Inhaber ist Leistungsträger und Co-Trainer der 1. Mannschaft in der Bezirksliga, aber auch Vereinsjugendleiter und Trainer der B-Junioren der JSG Ruwertal. Er ist maßgeblich an der Entwicklung eines neuen, zukunftsweisenden Jugendkonzepts der Vereine in der JSG beteiligt und organisiert seit 2014 ein jährliches, einwöchiges Fußball-Ferien-Camp der JSG, welches auch als Übungs- und Lernfeld für an der Jugendarbeit interessierte junge Vereinsmitglieder zwischen 16 und 20 Jahren dient. So konnten in den vergangenen Jahren bereits mehr als ein Dutzend aktive und junge Jugendtrainer auf diese Weise gewonnen werden.

8.) Eifel = Pascal Arens (26, SV Eintracht Birresborn)

Seit drei Jahren ist Pascal Arens Jugendleiter seines Vereins und trainiert aktuell gleich zwei B-Juniorenmannschaften der JSG. Er schafft es immer wieder, die Jungs in dieser nicht einfachen Altersgruppe zu motivieren und „am Ball zu halten“. Auch neue Spieler, insbesondere mit Migrationshintergrund, konnte er für den Fußball gewinnen. Darüber hinaus ist Pascal Arens auch als Schiedsrichter im Kreis Eifel tätig.

9.) Mosel = Franziska Simon (19, SV „Grünewald“ Lüxem)

Als aktive Spielerin hat Franziska Simon nach den C-Juniorinnen ihren Heimatverein aufgrund ihres Talents verlassen und spielte beim TuS Issel in der B-Juniorinnen-Bundesliga. Aktuell spielt sie für diesen Verein in den Frauenmannschaften. Ihrem Heimatverein SV Lüxem ist sie aber als Trainerin treu geblieben und coacht aktuell die Jungs der E-Junioren. In den Jahren 2015 und 2016 leitete sie mit anderen Trainern und Betreuern der JSG ein offenes Training für geflüchtete Kinder und Jugendliche in der damaligen Außenstelle der AFA Trier in Wittlich.